Google-Unternehmensprofil einrichten: in sieben Schritten.
Für Handwerk, Praxen, Gastronomie und alle Betriebe, die vor Ort gefunden werden wollen: wie Sie das kostenlose Google-Profil richtig anlegen, welche Fehler Sichtbarkeit kosten und wie Profil und Website zusammenspielen.
Ratgeber von ahrweb, Stand 20. Oktober 2026.
Kurz gesagt.
Das Google-Unternehmensprofil ist der Eintrag, der bei Suchen wie „Elektriker Sinzig“ in der Karte und rechts neben den Ergebnissen erscheint. Es kostet nichts, ist in einer Stunde angelegt und für lokale Betriebe oft wichtiger als jede andere Maßnahme. Entscheidend sind eine passende Hauptkategorie, vollständige und identische Angaben auf Profil und Website, echte Fotos und regelmäßige Bewertungen.
In sieben Schritten zum Profil.
- Profil anlegen oder übernehmen: unter google.com/business mit einem Google-Konto, das dem Betrieb gehört, nicht einem Mitarbeiter. Existiert schon ein Eintrag, beantragen Sie die Inhaberschaft.
- Hauptkategorie genau wählen: „Elektriker“ statt „Handwerk“, „Physiotherapeut“ statt „Gesundheit“. Die Hauptkategorie beeinflusst am stärksten, bei welchen Suchen Sie erscheinen. Weitere Kategorien nur, wenn sie wirklich zutreffen.
- Adresse oder Einzugsgebiet: Wer Kunden vor Ort empfängt, zeigt die Adresse. Wer zum Kunden fährt, kann die Adresse ausblenden und ein Einzugsgebiet angeben.
- Bestätigen: Google verlangt eine Bestätigung, je nach Fall per Video, Telefon, E-Mail oder Post. Halten Sie Gewerbeanmeldung, Beschriftung und Arbeitsumgebung bereit.
- Öffnungszeiten vollständig: inklusive Feiertagen und Betriebsferien. Falsche Zeiten kosten Vertrauen und führen zu schlechten Bewertungen.
- Fotos und Leistungen: echte Bilder von Team, Räumen, Fahrzeugen und Arbeiten, keine Bilddatenbank. Leistungen mit kurzer Beschreibung eintragen.
- Bewertungen einholen und beantworten: Nach jedem guten Auftrag den direkten Bewertungslink schicken. Jede Bewertung beantworten, auch die kritischen, sachlich und kurz.
Häufige Fehler.
- Ortsnamen im Firmennamen: „Müller Elektro Sinzig Bad Neuenahr“ verstößt gegen die Richtlinien, wenn es nicht der echte Name ist, und kann zur Sperre führen.
- Unterschiedliche Angaben: eine andere Telefonnummer auf Website, Profil und Verzeichnissen. Suchmaschinen gleichen das ab; Widersprüche schwächen alle Einträge.
- Profil liegt beim Ex-Mitarbeiter oder der alten Agentur: Prüfen Sie, wer Inhaber ist, und tragen Sie mindestens eine zweite Person aus dem Betrieb ein.
- Gekaufte Bewertungen: verboten, und Google löscht sie zunehmend, oft mit einem Warnhinweis am Profil.
Profil und Website zusammen.
Das Profil verlinkt auf Ihre Website, und dort sucht Google die Bestätigung: Steht dieselbe Leistung, dieselbe Telefonnummer, dasselbe Einzugsgebiet auch auf der Website? Eine Website mit einer eigenen Seite je Kernleistung und den Orten, in denen Sie arbeiten, stützt das Profil. Strukturierte Daten nach schema.org mit Name, Telefon, Öffnungszeiten und Einzugsgebiet machen die Angaben maschinenlesbar.
Bei jeder Website von ahrweb gleiche ich Profil und Website ab und trage strukturierte Daten ein. Wer möchte, bekommt das Bewertungs-Setup für 190 € dazu: einen kurzen Link, eine Vorlage für Nachrichten und eine Karte mit QR-Code für die Theke oder den Lieferschein. Preise im Überblick: Was kostet eine Website?
Was das für KI-Antworten bedeutet.
Wer ChatGPT, Gemini oder Perplexity nach „einem guten Elektriker in Sinzig“ fragt, bekommt Antworten, die sich aus Profilen, Bewertungen, Verzeichnissen und Websites speisen. Je einheitlicher und vollständiger Ihre Angaben überall sind, desto eher wird Ihr Betrieb richtig genannt. Eine Garantie gibt es nicht, aber ein gepflegtes Profil und eine klare Website sind die Grundlage, auf der alles Weitere aufbaut.
Häufige Fragen.
Was kostet ein Google-Unternehmensprofil?
Nichts. Das Profil ist kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn Sie zusätzlich Anzeigen schalten oder sich bei der Einrichtung helfen lassen.
Brauche ich eine Adresse für das Google-Profil?
Für die Bestätigung ja, anzeigen müssen Sie sie aber nicht. Betriebe, die zum Kunden fahren, blenden die Adresse aus und geben ein Einzugsgebiet an.
Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen?
Indem Sie nach jedem zufriedenen Auftrag direkt fragen und den kurzen Bewertungslink per WhatsApp oder E-Mail schicken. Eine Karte mit QR-Code an der Kasse hilft zusätzlich. Bewertungen zu kaufen oder mit Rabatten zu belohnen ist nicht erlaubt.
Ersetzt das Google-Profil eine eigene Website?
Nein. Das Profil zeigt das Wichtigste, aber Google und KI-Assistenten prüfen die Angaben auf Ihrer Website. Eine Website mit klaren Leistungen und Orten stärkt das Profil, und Sie behalten die Kontrolle über Inhalte, die Google nicht vorgibt.
Was soll Ihre Website können?
Zwei, drei Sätze zu Ihrem Vorhaben genügen. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir den Umfang; danach erhalten Sie Ihr Angebot mit Festpreis und Online-Datum.